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Geschichte der Anlaufstelle für Freiwilligenarbeit

Im August 2010 eröffnete die Anlaufstelle, damals noch 'Anlauf-und Beratungsstelle Lerchenfeld', ihr Angebot für die Lerchenfelder Bevölkerung. Zielgruppe, wie erwähnt, Lerchenfelder, jung und alt. Die ersten fünf Jahre wurde das Angebot mehrheitlich von Personen benutzt, die Sozialberaterische Anliegen hatten: Fragen zu Behörden, Arbeitsuche, Wohnungssuche, Gesuche (lesen und schreiben), viel Erklärungsarbeit und Networking. 

Im 2017 haben wir realisiert, dass die Freiwilligenarbeit, die immer schon Bestandteil der Anlaufstelle war, nie richtig abheben könne, wenn nicht mehr darin investiert würde. Gleichzeitig stand ein Umzug an. Und so haben wir beschlossen, den Namen, die Adresse und das Angebot anzupassen. Diese Anpassungen haben korrigierend gewirkt, so dass heute das Angebot der Koordination für Freiwilligenarbeit entsprechend gwachsen ist und heute rege genutzt wird. 








Freiwilligenarbeit

Bei Interesse laden wir unsere Freiwilligen zu einem Erstgespräch ein. Wir lernen uns etwas kennen und finden heraus, welche Art von Engagement für den oder die Freiwillige interessant sein könnte. 

Der Freiwillige wird über Einsatzmöglichkeiten im Quartier informiert und kann bei jeder Anfrage entscheiden, ob das Engagement passend ist. 

Jährlich werden die neuen Freiwilligen eingeladen, den 'Einführungskurs in die Freiwilligenarbeit' und den Kurs 'Grenzen in der Freiwilligenarbeit' kostenlos zu besuchen. Jedes Engagement wird nach Wunsch mit dem Dossier 'freiwillig.engagiert' (ehemals Sozialzeitausweis) validiert. 

Die Koordinatorin für Freiwilligenarbeit begleitet jedes freiwilligen-Tandem und fragt ab und zu nach, wie sich das Engagement entwickelt. Dabei beachten wir im ganzen Prozess, dass die Rahmenbedingungen von Benevol, dem Dachverband von Freiwilligenarbeit Schweiz, eingehalten werden. Die Freiwilligen sind während ihrem freiwilligen Einsatz versichert (Haftpflichtversicherung), eine Spesenregelung ist vorhanden.




In der Freiwilligenarbeit wird generell zwischen der institutionellen Freiwilligenarbeit und der informellen Freiwilligearbeit unterschieden. Unter institutionelle Freiwilligenarbeit fällt auch das Ehrenamt, in das man üblicherweise gewählt wird, wie z.B. der Kirchgemeinderat oder die Schulkommission. 

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede, wie sich Mann und Frau freiwillig betätigen. Eine Studie von 2016 hat gezeigt, dass Männer viel eher bereit sind, ein Ehrenamt in institutioneller Freiwilligenarbeit zu übernehmen, während Frauen es vorziehen, sich informell zu engagieren. 



Die Anlaufstelle für Freiwilligenarbeit vom Verein läbigs Lerchenfeld  ist mehrheitlich in der informellen Freiwilligenarbeit tätig. Es kommt z.B. vor, dass wir Freiwillige vermitteln für die Betreuung von Kindern, oder für die Unterstützung beim Deutsch-lernen, oder für niederschwellige Garten-Arbeiten. 

Auch fungieren wir als Drehscheibe verschiedener Institutionen. Wir vermitteln Freiwillige bei Interesse z.B. ans Tischlein-Deck-Dich Projekt oder an die Pro Senectute für das Projekt 'Senioren im Klassenzimmer' und andere Instotutionen mit eigener Freiwilligenarbeit.  

 



Getragen wird die Anlaufstelle für Freiwilligenarbeit vom Verein läbigs Lerchenfeld, einem Quartierverein, der verschiedene Projekte und Initiativen lanciert hat:



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